Die Geschichte:

 

"Haus Hainstein"

Seit 1924 ist das "Haus Hainstein" unterhalb der Wartburg eine Einrichtung der Evangelischen Kirchen.

Das große Gebäude wurde von 1888 bis 1890 als Sanatorium erbaut. Im Jahre 1918 wechselte das Haus in den Besitz katholisch orientierter Kreise und wurde als Hotel betrieben.

Als 1921 die 400-Jahr-Feier des Wormser Reichstages stattfand, hatte Oberkirchenrat
Dr. Cordes den amerikanischen Lutheranern vorgeschlagen, den Hainstein anzukaufen und zu einer Zentrale des Luthertums zu machen. Dies wurde jedoch abgelehnt, da die Kaufsumme 100.000,00 Dollar - eine in Papiermark gar nicht auszudenkende Summe - betragen sollte.

 

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Erzbischof Söderblom nahm sich damals vor, den Plan nicht aufzugeben, den Hainstein für kirchliche Zwecke zu erwerben.

1924 gelang es schließlich, den gesamten Kaufpreis von den Landeskirchen, von der Kirche Schwedens und von der Wartburgstiftung aufzubringen.

Bis zu seinem Tode 1931 blieb Erzbischof Söderblom Protektor des Hainsteins. Noch im gleichen Jahr wurde beschlossen, ihm ein Denkmal zu setzen, welches noch heute vor dem "Haus Hainstein" an Söderblom erinnert.

 

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